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katastr tag 2026 a

Katastrophen können ganz nahe sein - Aktuell kommt es in Frankreich und Spanien wieder zu zerstörerischen Waldbränden. Auch in unserer Region sind größere Brände, wie der Brand auf dem Stuttgarter Großmarkt am 03. Juli, Wiesen- und Waldbrände, starke Stürme, Überflutungen oder Stromausfälle, größere Katastrophen, die unser Leben betroffen haben bzw. betreffen können.

Da sich die Schüler*innen in den kommenden Schuljahren mit weiteren Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis befassen, bei denen wir weltweit die Auswirkungen des Klimawandels spüren, hat das Land Baden-Württemberg den verpflichtenden Katastrophenschutztag in Klassenstufe 6 eingeführt, um auf das Thema aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.
Unsere 6. Klassen haben sich daher in den vergangenen Wochen zunächst theoretisch mit Katastrophen, ihren Auslösern und Folgen sowie dem Bevölkerungsschutz inklusive der damit verbundenen Hilfsorganisationen befasst.
Im praktischen Teil des Tages ging es Mittwoch, den 15.07.2026 für 90 Minuten zur Freiwilligen Feuerwehr Stammheim, die zunächst sich und ihre Rolle im Bevölkerungsschutz vorstellte. Anschließend durchliefen die Schüler*innen drei Stationen, in der die Arbeit der Feuerwehr sowie die Auswirkung von Katastrophen sichtbar wurde. So sahen die Schüler*innen an einer Station, was im Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Stammheim alles enthalten ist und wie dunkel es sein kann, wenn das Licht ausfällt. Hierzu wurde in einer Garage für kurze Zeit das Licht ausgeschaltet, ehe ein Notfallstrahler in Betrieb genommen wurde.
An einer weiteren Station wurde das Großtanklöschfahrzeug vorgestellt und vorgeführt, wie mehrere tausend Liter Wasser in einer Minute zur Bekämpfung von Feuer aus einer Wasserstelle gepumpt werden können. Zudem kann dieses Fahrzeug überflutete Gebäude auspumpen, was an einer Tonne demonstriert wurde, die in wenigen Sekunden leer war.
An der dritten Station erfuhren die Schüler*innen zunächst, welche Getränke und Lebensmittel wir zu Hause haben sollten, um für eine 10-tägige Katastrophe vorbereitet zu sein, in der wir nicht einkaufen können. Zudem wurde an dieser Station demonstriert, wie es ablaufen würde, wenn das Strom- und Mobilfunknetz nicht funktionieren würde. Dann wäre das Feuerwehrhaus Stammheim als Notfall-Leuchtturm der Meldeort für Notfälle. Die Schüler*innen merkten hierbei, dass es gar nicht so einfach ist einen Notruf abzusetzen.
Im Anschluss wurde in der Schule der Besuch bei der Feuerwehr reflektiert und die Vorsorge für Krisen und Katastrophen thematisiert. Hierzu erhielten die Schüler*innen ein Infoheft vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, mit dem sie sich mithilfe eines Arbeitsblattes auf mögliche Katastrophen vorbereiten sollten. Am Katastrophenschutztag wurden die Schüler*innen somit für mögliche Katastrophen in ihrer direkten Umgebung sensibilisiert und vorbereitet. Aufgrund vieler aktueller Katastrophen stellten die Schüler*innen auch fest, dass einzelne Katastrophen weiter entfernt sind (z.B. Vulkanausbrüche und Tsunamis), andere dagegen direkt in der Umgebung sein können (z.B. verheerende Brände, Überflutungen, Stürme und Stromausfälle).
Wir bedanken uns abschließend bei der Freiwilligen Feuerwehr Stammheim, dass Sie unseren Schüler*innen praktische Einblicke in die Bekämpfung von Katastrophen und die Katastrophenvorsorge gegeben hat.

katastr tag 2026 b